Aktuelles für Eltern – Nüdlingen

Hier möchten wir Ihnen und Euch zukünftig alle aktuellen Neuigkeiten zum Haus für Kinder Nüdlingen mitteilen.

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01.07.2020 Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales  „Informationen für Familien“ – Coronavirus – Informationen für die Eltern

Seit dem 1. Juli 2020 befinden sich die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen im eingeschränkten Regelbetrieb.
Das bedeutet zum einen, dass alle Kinder ihre Kindertageseinrichtung wieder besuchen dürfen, sofern sie
 keine Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit haben,
 nicht in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen bzw. seit dem Kontakt mindestens 14 Tage vergangen sind und
 keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen.
Zum anderen bedeutet eingeschränkter Regelbetrieb, dass weiterhin jede Kindertageseinrichtung und Kindertagespflegestelle sich an ein Schutz- und Hygienekonzept halten muss. Wir bitten Sie als Eltern, sich auf die neue Gestaltung des Kita-Alltags Ihres Kindes einzustellen und den Infektionsschutz zu unterstützen. Das dient der Sicherheit und Gesundheit Ihres eigenen Kindes sowie aller anderen Kinder in der Einrichtung, dem Schutz der Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung und zuletzt auch Ihnen selbst. Wir bitten Sie außerdem eindringlich, sich auch selbst an das Schutz- und Hygienekonzept ihrer Kita bzw. Tagespflegestelle zu halten. Das gilt besonders für das Bringen und Abholen Ihres Kindes.
Der pädagogische Alltag muss an das Schutz- und Hygienekonzept angepasst werden: Eine uneingeschränkte Rückkehr zur Praxis zu Zeiten vor der Pandemie ist leider noch nicht möglich. Die Kontakte jedes einzelnen Kindes bzw. Beschäftigten sollen möglichst begrenzt werden. Hierzu empfehlen wir, die Kinder einer festen Gruppen zuzuordnen. Dies eröffnet die Möglichkeit, in einem Verdachtsfall auf eine Schließung der gesamten Einrichtung verzichten zu können. Der Freistaat gibt jedoch nur einen Rahmen-Hygieneplan vor. Ihre Einrichtung kann daher den Infektionsschutz auch auf anderem Wege sicherstellen. Sollten Sie zur konkreten Umsetzung in Ihrer Einrichtung Fragen haben, wenden Sie sich also bitte an ihre Einrichtungsleitung.

Ihr wichtigster Beitrag zur Unterstützung des eingeschränkten Regelbetriebs ist es, Ihr Kind nicht zur Betreuung zu bringen, wenn es Symptome einer übertragbaren
Krankheit zeigt. Das Kind darf die Einrichtung erst wieder besuchen, wenn es ganz gesund ist.

Dabei geht es nur um akute Krankheiten: Kinder mit chronischen Krankheiten, die nicht übertragbar sind und bei denen die Ursache der Krankheitssymptome geklärt ist (z.B. Heuschnupfen, Asthma, Bronchitis), dürfen die Einrichtungen besuchen.
Kinder, die beispielsweise auch nur geringfügige Erkältungssymptome haben, dürfen ihre Kita nicht betreten. Dies sollte schon im Normalbetrieb ständige Praxis sein. In Zeiten einer Pandemie muss darauf aber besonders geachtet werden. Nur so kann das Risiko der Verbreitung des Corona-Virus begrenzt werden. Natürlich stehen die Eltern damit vor besonderen organisatorischen Herausforderungen. Wir bitten Sie aber die Konsequenzen zu bedenken, wenn anders verfahren würde und es zu einer Infektion mit dem Corona-Virus käme. Dann müsste ggf. die Einrichtung geschlossen werden und es müssten Kinder und unter Umständen ganze Familien sowie die Beschäftigten in Quarantäne geschickt werden. Der Eingriff wäre also deutlich größer.
Die Einrichtungsleitungen bzw. Tagespflegepersonen sind daher berechtigt, diese Kinder von der Kindertagesbetreuung auszuschließen. Auch ein ärztliches Attest, das ein Kind als gesund ausweist, muss nicht akzeptiert werden, wenn das Kind noch Symptome hat und diese nicht in Verbindung mit einer chronischen Erkrankung stehen. Ein ärztliches Attest muss von der Leitung der Kita bzw. von der Tagespflegeperson nur dann akzeptiert werden, wenn es bescheinigt, dass die Symptome des Kindes von einer chronischen, nicht übertragbaren Krankheit herrühren.
Der Bayerischen Staatsregierung ist bewusst, dass die Zeit der Betretungsverbote die Eltern vor größte Herausforderungen gestellt hat. Wir danken Ihnen ausdrücklich für Ihren wichtigen Beitrag zum Infektionsschutz. Es ist in unser aller Interesse, das Nötige dafür zu tun, Infektionsgeschehen in der Kindertagesbetreuung und damit verbunden erneute weitreichende Beschränkungen für die Zukunft soweit irgend möglich auszuschließen. Wir bitten um Ihre Mithilfe!

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Eingeschränkter Regelbetrieb ab 01. Juli 2020  
Bitte beachten Sie unsere folgenden Regelungen:

  1. Ausschluss kranker Kinder
    Kinder mit Symptomen einer akuten, übertragbaren Krankheit dürfen die Kita unter keinen Umständen besuchen.
    Kinder mit chronischen Erkrankungen, bei denen die Ursache der Krankheitssymptome  ärztlich abgeklärt ist (z.B. Heuschnupfen oder Asthma) können die Einrichtung nach Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung wieder besuchen.Kinder, die im Laufe des Tages Krankheitssymptome entwickeln, müssen wir von den anderen Kindern bis zur Abholung durch die Eltern getrennt betreuen. Deshalb ist die telefonische Erreichbarkeit der Eltern sehr wichtig. Bitte organisieren Sie bereits im Vorfeld, wer das Kind zeitnah abholen könnte. Eine ärztliche Abklärung ist erforderlich, bevor das Kind wieder in die Kita kommen darf.
  2. Sobald Ihr Kind während dem Aufenthalt in der Kita Anzeichen einer Erkrankung/Erkältung etc. zeigt, müssen Sie es sofort abholen! Hinterlassen Sie hierzu eine Nummer, auf welcher wir Sie jederzeit erreichen!
    Hat es diese Anzeichen bereits vorher, darf es die Einrichtung nicht betreten!
  3. Nach der Abholung des Kindes müssen Sie die Krankheitsanzeichen Ihres Kindes umgehend ärztlich abklären lassen. Hierzu setzen Sie sich telefonisch mit Ihrer Haus- oder Kinderarztpraxis in Verbindung oder kontaktieren den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117. Der Haus- / Kinderarzt oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst bespricht das weitere Vorgehen, z.B. ob eine Testung auf SARS-CoV-2 angezeigt ist. Wenn eine solche Testung angezeigt ist, darf das betroffene Kind erst wieder in die Kindertageseinrichtung zurückkehren, wenn eine Bestätigung des Arztes oder des Gesundheitsamts vorliegt, dass das betroffene Kind untersucht und ein Verdachtsfall ausgeschlossen wurde.
  4. Ist dies nicht erforderlich, darf das Kind am nächsten Tag wieder in die Kita kommen, wenn Sie uns im Folgenden bescheinigen, dass Ihr Kind gesund ist.
  5. Zeigt das Kind im Verlauf der Betreuung dann wieder Krankheitsanzeichen, müssen Sie es wieder abholen. Danach darf das Kind erst wieder nach Vorlage eines ärztlichen Attestes die Einrichtung besuchen.

Bescheinigung / Angaben zum Kind:
( )  Das angegebene Kind weist keine Krankheitssymptome auf.

(  ) Eine ärztliche Rücksprache ist erfolgt.
(  ) Das angegebene Kind steht und stand nicht in Kontakt zu mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Personen bzw. seit dem Kontakt sind mindestens 14 Tage vergangen.
(  ) Das angegebene Kind unterliegt keiner sonstigen Quarantänemaßnahme.
(  ) Ich versichere die Richtigkeit aller Angaben. (Anm.: Auf die Bußgeldvorschrift des 73 Abs. 1a Nr. 6 IfSG sowie auf die Strafvorschrift des § 74 IfSG wird hingewiesen.)

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Ort, Datum                                      Unterschrift Erziehungsberechtigte

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22.06.2020 Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales
Auszug aus „Eingeschränkter Regelbetrieb zum 01. Juli 2020″

Ab dem 1. Juli 2020 ist im Bereich der Kindertagesbetreuung die Rückkehr in den eingeschränkten Regelbetrieb möglich.
Damit gehen wir von der erweiterten Notbetreuung in den eingeschränkten Regelbetrieb über.
Eingeschränkter Regelbetrieb bedeutet, dass alle Kinder ihre Kindertageseinrichtung wieder regulär besuchen dürfen, sofern sie
 keine Krankheitssymptome aufweisen,
 nicht in Kontakt zu einer infizierten Person stehen bzw. seit dem Kontakt mindestens 14 Tage vergangen sind und
 keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen.

Ein erneuter Anstieg des Infektionsgeschehens oder andere coronabedingte Veränderungen der Rahmenbedingungen können dazu führen, dass erneut Einschränkungen erforderlich werden. Derzeit gibt es hierfür jedoch keine Anzeichen.

Auch Schulkinder können ihre Horte bzw. altersgeöffneten Kindertageseinrichtungen ab dem 1. Juli 2020 wieder regulär besuchen, unabhängig davon, ob sie an dem betreffenden Tag den Unterricht in der Schule vor Ort besuchen.
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Elternbeiträge
Der Freistaat entlastet die Eltern von den Elternbeiträgen für die Monate April, Mai und Juni und unterstützt damit auch die Einrichtungsträger, die auf die Erhebung der Elternbeiträge für die nächsten drei Monate verzichten. Dafür nimmt der Freistaat rd. 170 Mio. Euro in die Hand. Auch die Trägerverbände und die Kommunalen Spitzenverbände haben das Konzept einhellig begrüßt.

Wenn ein Kind in Notbetreuung betreut wird, leistet der Freistaat für dieses Kind im jeweiligen Monat keinen Beitragsersatz, d.h. die Elternbeiträge werden regulär abgebucht. Auf den Umfang der in Anspruch genommenen Notbetreuung in diesem Monat kommt es dabei nicht an.
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25.-29.05.2020 /  Projekt der Vorschulkinder: Gedicht der Hexe Humpeldumpel

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29.04.2020
Das StMAS hat auf seiner Internetseite das Informationsblatt für Eltern aktualisiert:
https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/corona-kindertagesbetreuung.php

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02.04.2020 Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales „Informationen für Familien“
Familien sind in dieser Ausnahmesituation besonders gefordert. Unter https://www.stmas.bayern.de/unser-soziales-bayern/familien-fachkraefte/corona-familien.php bieten wir Ihnen einen schnellen Überblick zu den finanziellen Leistungen und welche Beratungsstellen Ihnen zur Verfügung stehen. Es gibt viele hilfreiche Anregungen und Tipps, wie Sie den Alltag daheim mit Ihrer Familie abwechslungsreich gestalten können. Dabei greifen wir auf die Expertise von Experten aus der Forschung und Praxis zurück. Zu finden unter https://www.stmas.bayern.de/unser-soziales-bayern/familien-fachkraefte/corona-familien-orga.php

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